Prof. Christoph Meinel

Prof. Christoph Meinel (HPI) betont zur Eröffnung notwendiges Sicherheitsbewusstsein
[11. Juni 2015, veröffentlicht: 10:45 Uhr]

Professor Christoph Meinel eröffnet die Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit mit einem Vortrag über das Thema Internetsicherheit. Aus seiner Sicht bestehe oftmals keine Vorstellung von den Problemen: "Internetsicherheit - Wie? Strahlt der Bildschirm?", sei Meinel einmal entgegnet worden. Zudem wissen vor allem Mittelständler überhaupt nicht,  was für sie ein "Supergau" wäre, wenn sie Opfer eines Cybereingriffs wären. Jedoch hätten sie hochmoderne Sicherheitstechnik in ihren Geschäftsräumen zu stehen, die aber überhaupt nicht zu realen Bedrohungsszenarien passen.

Als Schwachstellen benannte Meinel beispielsweise Angestellte, die achtlos und leichtsinnig agieren würden und über kein Problembewusstsein verfügen würden. Dazu würden Insider kommen, die Zugang zu sensiblen Daten hätten. Weitere Schwachstellen seien falsch konfigurierte Hardware und unzureichende Sicherheitsarchitekturen von Netzwerken.

Als Gegenmaßnahmen empfiehlt das HPI, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken, die Menschen zu sensibilisieren durch Aufklärung und Weiterbildung. Meinel wies in seinem Eingangsstatement daraufhin, dass das HPI sich mit der  Echtzeitabwehr von Cyberangriffen als ein Forschungsschwerpunkt befasst. Dreh- und Angelpunkt sei hierbei das am HPI mitentwickelte In-Memory-Daten Management.

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