Cornelia Rogall-Grothe

StS'in Cornelia Rogall-Grothe (BMI): Gesetzesinitiativen für höhere Cybersicherheit sind auf den Weg gebracht
[11. Juni 2015, veröffentlicht: 11:30 Uhr]

Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin und IT-Beauftragte der Bundesregierung im Bundesministerium des Innern, problematisierte als neue Einfallstore für Cyberkriminelle Smartphones und Tablets. Diese Gadgets beherbergten viele persönliche Daten, seien permanent online und daher wahre Fundgruben für Cyberangriffe. Zudem hätte jedes zweite deutsche Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren einen Cyberangriff zu verkraften gehabt. Sehr bedenklich sei auch, dass in den vergangenen Jahren nicht nur die Quantität stark zugenommen hat, sondern auch die Qualität.

Rogall-Grothe führte zwei neue Begriffe ein. Zum einen die digitale Verwundbarkeit und zum anderen die digitale Sorglosigkeit. Hiermit seien die neuen Problemfelder gut umrissen, um die sich der Staat verstärkt kümmern müsse. 

Der Staat reagiere gerade mit einem Gesetzgebungsverfahren, das sich im parlamentarischen Verfahren befinde. Alsbald werde es ein IT-Sicherheitsgesetz geben. Hier würden Mindeststandards gesetzt und beim Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) würden demnächst alle Informationen zusammenlaufen.

Cybersicherheit können Staat und Wirtschaft nicht allein herstellen. Das gehe nur im vertrauensvollen Miteinander. Dies geschehe demnächst auf Basis des neuen Gesetzes auf Augenhöhe, als gleichberechtigte Partner.  

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