Dirk Backofen

Der „Armee der Bösen“ wie Dirk Backofen die Gesamtheit der global agierenden Cyberkriminellen bezeichnet, würde der Leiter Telekom Security bei T-Systems International gerne eine „Armee der Guten“ entgegenstellen. Niemand sei in der Lage, das Thema Cybersicherheit alleine zu bewältigen, so das Hauptargument Backofens. Dabei verschlechtert sich die Lage zusehends: Während vor einem Jahr durchschnittlich noch 4 Millionen Cyberattacken gestartet wurden, sind es heute innerhalb von 24 Stunden durchschnittlich 12 Millionen, an einem Junitag registrierte Backofens Team jüngst sogar den neuen Höchststand mit 15 Millionen Attacken. Während die überwältigende Mehrheit leicht zu identifizieren und abzuwehren sei, stehe T-Systems jeden Tag drei bis acht unbekannten Angriffsmustern gegenüber. Darunter seit Kurzem erstmalig auch VOIP-Attacken.

Aus diesem Grund hat Backofen ein „8-Punkte-Programm für eine erfolgreiche digitale Zukunft“ aufgestellt. Er fordert darin u. a. die konsequente Umsetzung des Prinzips „Security by Design“, das die Sicherheit eines Produktes nicht als Feature, sondern als Startpunkt der Entwicklung begreift. Neben dem Produktentwicklungsprozess solle „Security by Design“ schon Kriterium in Ausschreibungen werden, forderte Backofen.

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