Klaus Vitt

[1. Juni 2016, veröffentlicht: 15:10 Uhr]

Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik, hat das Thema Cybersicherheit zu einem seiner Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Monate gemacht. Er hebt hervor, dass durch die Digitalisierung die Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Sicherheit der IT-Systeme deutlich zunehme und damit die digitale Verwundbarkeit immer größer werde.

Vitt sieht vor allem in der engen Zusammenarbeit zwischen Ministerien, Unternehmen und auch Bürgern eine Grundvoraussetzung für IT-Sicherheit. Das IT-Sicherheitsgesetz ist laut dem Staatssekretär ein zentraler Aspekt dieses kooperativen Ansatzes. Ähnliche Konstruktionen könne sich Vitt beispielsweise bei der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern vorstellen. Auch für KMUs müssten laut ihm eine dem IT-Sicherheitsgesetz ähnliche Regelung gefunden werden.

In Bezug auf das kürzlich verabschiedete erste europäische Gesetz zur Cybersicherheit bemerkte er, dass diese Richtlinie derzeit in ihren Auswirkungen für Deutschland analyisiert werde und möglicherweise kleinere Anpassungen erforderlich werden. Auch die nationale Cyber-Sicherheitsstrategie werde derzeit weiterentwickelt und soll in neuer Form Ende 2016 zur Verabschiedung ins Kabinett kommen.

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